Dieser Text richtet sich an Menschen, die keine professionellen Berater, Trainer oder Coaches sind. Die wissen ohnehin, wie das geht. 🙂
Wenn dir jemand einen Statusbericht über die persönlichen Fortschritte auf dem Weg zu einem Ziel via dranbleiben zusendet, dann freut sich dieser sicher über ein Feedback und evtl. einen Impuls von dir.
Hier sind ein paar Tipps, wie du Feedback geben kannst:
- Erfolge anerkennen: Jeder freut sich über Anerkennung. Doch mach daraus keine Floskel, sondern sprich deine ehrliche Wertschätzung für die Dinge aus, die du auch so empfindest.
- Fragen statt Ratschläge: Wenn du Feedback geben möchtest zu aktuellen Herausforderungen, dann sind die richtigen Fragen oft hilfreicher, als gutgemeinte Ratschläge. So findet der Unterstützte seine ganz eigenen, für ihn passenden Antworten. Hier sind ein paar Vorschläge:
- Wie würdest du das lösen? Was ist dazu der erste (Mini-)Schritt?
- Wie würde jemand an die Sache herangehen, der dieses Hindernis schon erfolgreich gelöst hat?
- Was könnte dir helfen, damit du dieses Problem löst? Wer könnte dich unterstützen?
- Hast du schon mal eine ähnliche Herausforderung gelöst? Wie hast du das damals gemacht?
- Welche deiner Fähigkeiten und Talente könntest du gezielt nutzen, damit du diese Herausforderung meisterst?
- Mit eigenen Ressourcen unterstützen: Mit Ressourcen ist hier gemeint, dass du deinem Partner mit dem unterstützt, was dir zur Verfügung steht. Das können Kontakte, Talente, Fähigkeiten, Güter, Erfahrungen oder was auch immer sein. Natürlich nur, wenn es für dich passt.
- Aufmunterung und Inspiration: Wenn es beim anderen gerade nicht so gut läuft oder er vor großen Herausforderungen steht, dann sind ehrliche, aufmunternde Worte Balsam für die Seele.